Am
28. April 2005 erblickte
Guild Wars das Licht der Welt der
MMORPG's. Schon bald lockte es Spieler aus allen Kontinenten in eine atemberaubende Welt. Angefangen im alten
Ascalon kämpften sich die neuen
Helden quer über eisige Pässe bis hin zur Feuerinsel. Die Kombination der Artenvielfalt und einmaligen Kosten machte Guild Wars zu einem starken Konkurrent von World of Warcraft.
Das bestätigen nicht nur ca.
6 Millionen aktivierte Accounts, sondern zahlreiche Preise. Darunter zahlreiche begehrenswerte Preise in den Kategorien beste Grafik, bestes MMORPG und bestes PC Spiel.
Guild Wars Prophecies stellte die Grundlage für die Kampagnienerweiterungen Factions und Nightfall dar. Factions entführt den Spieler in eine asiatische Welt und in den Kampf gegen Shiro und seine befallenen Gefolgsleute. Nightfall erlaubte den erstmaligen Einsatz von Helden und läutete damit ein neues Zeitalter des Spielens ein. Ab diesen Zeitpunkt war es möglich, mittels Gefolgsleuten und Helden effektiv den normalen wie auch den harten Modus zu meistern. Die Jahre davor war der Spieler auf Gildenmitglieder und Gefolgsleute angewiesen. Dennoch Bot Nightfall mehr als Helden. Der Spieler musste sich als Held der Sonnenspeere beweisen und Kormir helfen, Abbadon zu stoppen.
Sowohl Prophecies, Factions als auch Nightfall stellten eigenständige Kampagnen dar. Der Käufer hatte die Wahl und musste keinen weiteren Teil zwingend besitzen. So war es nicht selten, dass der Freund eben Factions hatte und man selbst nur Nightfall. Doch dieser Zustand änderte sich mit Guild Wars Eye of the North.
Eye of the North erweiterte die Karte von Tyria um viele neue Orte und machte die ohnehin schon große Welt von Guild Wars noch imposanter. Als neue Verbündete gesellten sich die Asura, Norn, Ebon-Vorhut und Charr zu euch. Allerdings bedurfte es einiges an Verhandlungsgeschick, um diese doch sehr unterschiedlichen Völker zu vereinen. Nach gelungener Arbeit erwarteten euch noch mehr Elite-Gebiete, wie Dungeons und weitere Titel auf den Weg zum Gott unter Sterblichen.
Anet versorgte die Spielergemeinschaft immer wieder regelmäßig mit Updates. Das erste große Update fügte den Hochofen der Betrübnis hinzu. Dort mussten viele Quests bewältigt und noch mehr Endbosse besiegt werden. Dafür fielen sehr wertvolle Gegenstände, welche die einen oder anderen zu wohlhabenden Männern bzw. Frauen machten. In zeitlichen Abständen wurden Veränderungen an den Fertigkeiten in Guild Wars vorgenommen. Insbesondere der PvP-Teil erfreute sich der einen oder anderen Überraschung und veranlasste so manchen viel Schweiß in die Entwicklung von Teambuilds zu stecken oder aber auch unzählige schlaflose Nächte zu verbringen.
Die Einführung der
Halle der Monumente sollte eine Brücke zwischen Guild Wars und Guild Wars 2 schlagen. Ähnlich dem Kessel voller Gold am Ende des Regenbogens, soll das komplette Füllen der Halle einen Bonus in Guild Wars 2 bringen. Um was für einen es sich genau handelt, darüber schweigen sich die Verantwortlichen bis heute aus. Sicher ist jedoch, dass viele Spieler alles in ihrer Macht stehende dafür tun werden, diesen zu erlangen, obwohl er keinen spielerischen Vorteil bietet.
Guild Wars bekam zum 4. Geburtstag die Zaishen-Quests geschenkt. Diese Quest-Reihe stellt eine täglich wechselnde Herausforderung dar. So kommen PvE-Spieler in Missionen und für Kopfgelder auf ihre Kosten. Die PvP-Spieler hingegen können sich an der Zufalls-Arena, Kodex-Arena,
Aufstieg der Helden,
Gilde gegen Gilde, Bündniskämpfe, etc erfreuen.
Insgesamt blicken wir auf fünf erfolgreiche Jahre Guild Wars zurück. Unser Dank gebührt den aktiven und bereits ausgeschiedenen Mitarbeitern ArenaNet's, sowie der Community für ihr Herzblut, mit dem sie Guild Wars zu dem gemacht haben, was es heute ist.