Sehr still ist es um Guild Wars 2 geworden. Aus keinem neuen Interview kommt wirklich, etwas Neues hervor. Nichtdestotrotz hat man bei ZAM Eric Flannum paar Löcher in den Bauch gefragt:
Zunächst also zu der Frage, wieso es nichts Neues zu Guild Wars 2 gibt. Eric sagt, dass es mehrere Gründe dafür gibt. Zum einem sind zum Ende des Jahres immer mehr Leute im Urlaub und somit weniger Leute da um am Spiel zu entwickeln, da aber die Aufbereitung der Informationen (Artikel schreiben, Videos machen, etc) sehr viel Ressourcen in Anspruch nimmt, mussten sie die Leute weg von den Infos hin zur Spielentwicklung verfrachten. Außerdem wäre ArenaNet noch nicht soweit, dass sie neue Informationen veröffentlichen können, da bei keinem Aspekt des Spieles sie mit Sicherheit sagen können, dass sie nichts Grundlegendes daran ändern werden. Es bringt also nichts – so Eric – irgendwas zu veröffentlichen, um später dann doch alles zu dementieren. Es heißt nicht, dass ArenaNet keine Änderungen mehr an schon veröffentlichten Dingen vornehmen wird, man ist einfach nicht gewillt, Wischwasch-Infos preiszugeben. Im Moment arbeiten die Entwickler übrigens weiter an
PvP, Welt gegen Welt-Kämpfen (WvW), Handwerk (Crafting) und Unterwasserkämpfen.
Zu den Weltenkämpfen kann Eric nur sagen, dass sie die Absicht verfolgen, dass jede Welt pro Woche 2 Gegner hat, was dazu führt, dass die Gesamtanzahl der Welten durch drei teilbar sein wird.
Jeder Event hat eigene Teilnehmkriterien. Der Event mit der Lindwurm-Brutmutter erfordert, dass man Schaden an ihr oder an ihrer Brut verursacht, um als Teilnehmer gezählt zu werden. Bei anderen Events schaut es natürlich ganz anders aus. Beim Apfel-Obstgarten-Event ist man noch kein Teilnehmer, wenn man sich der Spinnen entledigt oder die Äpfel von den Bäumen holt, nur das Eintauschen zählt als Teilnehmen.
Zum Thema „Stadtkleidung“ schweigt Eric, und verrät nicht mal, ob es Ähnlichkeiten mit Kostümen aus Guild Wars haben wird.
Die (Mana-)Tränke haben für viel Verwirrung gesorgt, sind aber im Moment - so der Lead Designer - die beste Möglichkeit für eine Langzeitressource. Und es wurde nicht aus Faulheit oder um mehr wie World of Warcraft zu sein, implementiert. Man hat viele Möglichkeiten – auch Lebenstränken und sonstige Power-Ups – ausprobiert, aber am schmerzlosesten und am besten zu verstehen waren die Manatränke, die übrigens auch ganz gut
Geld aus dem Spiel ziehen können.
Einige Tiergefährten des Waldläufers werden sich tarnen können. Auch der
Waldläufer besitzt eine
Fertigkeit, die ihm erlaubt – solange er steht – sich zu tarnen. Bevor aber Stimmen laut werden, es sei zu überpowered, gibt Eric viele Möglichkeiten an, wie sie die Tarnung in Schach halten können: Tarnung auf Zeit, keine Klassen, die aus der Tarnung heraus sofort töten können, viele Fertigkeiten, die einfach Mitten in die Pampa gewirkt werden können und Fertigkeiten, die Tarnung aufdecken können, führen automatisch dazu, dass die Balance zwischen den Tarn-Klassen und anderen aufrechterhalten werden kann.
Der Zerschmetterer, wie viele riesen Bosse in Guild Wars 2, ist relativ statisch, d.h. er bewegt sich während der Schlacht nicht und wird deshalb auch keinem Spieler nachjagen. Fliegende und schwimmende Bosse sind aber deutlich versatiler…
Die Umfragen - wie die letzte zum Thema Krieg in Kryta - sind nur eine Möglichkeit von Meinungs-/Datensammlung, sind aber auch nicht die einzige, und je mehr Datenquellen man zur Verfügung hat, desto genauer wird das Ergebnis.
Ach und was die E-Sport-Tauglichkeit von Guild Wars 2 angeht… da hat man Pläne… aber auch darüber schweigt man.
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