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Sonntag, 10. Januar 2010, 22:14

Schlagwörter

Factions

Kurzbeschreibung

Factions ist das zweite Kapitel von Guild Wars. Schnuppert herein und erfahrt alles Wichtige über das östliche Reich und seine Kultur.

Artikel

1. Der Kontinent Cantha und seine Länder

Der Kontinent Cantha liegt südlich der Feuerinseln und der Kristallwüste. Es bestehen enge Handelsverbindungen mit Kryta. Die Landschaft des Kontinents ist nicht so vielfältig wie die Tyrias. Es gibt die Insel Shing Jea, eine große Insel im Westen Canthas, die ein kleines Gebirge und sonst viel Gras, Wald und Felder zeigt. Kaineng ist eine riesige Stadt, während im Süden und Südosten Canthas das erstarrte Jademeer und der versteinerte Echowald liegen. Die Versteinerung des Waldes und des Meeres im Südosten gehen auf den Jadewind zurück.
Shiro Tagachi, der zu den stärksten Männern des Landes (wenn er nicht sogar der stärkste war) und zur Leibgarde des Kaisers gehörte, ließ sich von einer Wahrsagerin beeinflussen und tötete daraufhin den Kaiser im Erntetempel samt aller Leibwächter wie auch Kurzick- und Luxonhelden. Lediglich ein Angriff der Assassinin Nika aus dem Hinterhalt konnte ihn schwächen, kurz darauf wurde er von den letzten zwei überlebenden Herolden, St. Viktor von den Kurzick und dem großen Archemorus von den Luxon, besiegt.Shiros Niederlage ließ ihn derart wütend werden, dass er einen Schrei, einen Fluch über das ganze Land ausstieß, der den Erntetempel versenkte, das Meer zu Jade und den Echowald und alle Lebewesen, die schutzlos außerhalb ihrer Häuser waren, zu Stein bzw. Jade verwandelte.Die beiden Fraktionen im Land, Luxon und Kurzick, gaben sich daraufhin gegenseitig die Schuld an der Katastrophe, so entstand der heutige, nie enden wollende Krieg.

1.1. Die Insel Shing Jea

In dieser kleinen Idylle liegt das Kloster Shing Jea, in dem junge Canthaner die Künste ihrer jeweiligen Klassen lernen. Absolventen der Ausbildung im Kloster gelten als Meister ihrer gewählten Klasse. Die Bauern außerhalb des Klosters werden von der Gilde der Purpurschädel zu hohen Schutzgeldzahlungen erpresst. Als sei das nicht genug, nahm auf der Insel auch die Pest ihren Anfang, eine Seuche, die daraufhin ganz Cantha befallen hat.

1.2. Die Stadt Kaineng

Ursprünglich war Kaineng eine mittelgroße Stadt, der Marktplatz und das Zentrum von Kaineng waren noch getrennt. Allerdings kamen unmittelbar nach dem Jadewind viele tausend Flüchtlinge aus dem Jademeer und dem Echowald und die Stadt expandierte explosionsartig auf die heutige Größe. In der Stadt liegt der Sitz des canthanischen Kaisers, der Raisu-Palast. Das Ministerium der Stadt, in dem es für alle Dinge eine eigene Abteilung (sehr zum Ärger der Anwohner) gibt, geht nicht wirklich auf die Probleme der Leute ein, sondern macht oft das Falsche bzw. etwas Unnötiges. In der Stadt bekämpfen sich zwei Gilden, die Am-Fah und die Jadebruderschaft, die in denen von ihnen kontrollierten Gebieten die Bevölkerung unterdrücken, ausrauben und erpressen. Die Jadebruderschaft scheint aus Flüchtlingen aus dem Jademeer gebildet worden zu sein, die Am-Fah von Flüchtlingen aus dem Echowald.

1.3. Der Echowald

Dieses Gebiet war der größte Wald Canthas, in dem die Kurzicks leben, bis er vom Jadewind in Stein und Bernstein verwandelt wurde. Die Kurzick leben immer noch hier, allerdings verbarrikadiert hinter Festungen und Befestigungen, seitdem der Krieg mit den Luxon entbrannt ist. Der zentrale Punkt des Kurzickgebiets, in dem ihre Anführer beheimatet sind, ist das Haus zu Heltzer. Es kommt ab und an zu plötzlichen Gebietsübernahmen der Luxon, die aber oft genauso schnell zurückgeschlagen werden. Auch erobern die Kurzick häufig Gebiete der Luxon. Im Echowald leben zudem die Flüchtlinge der Schaufler, die aus der Versklavung durch den Steingipfel in Tyria geflohen sind und in Cantha eine neue Heimat gefunden haben. Ansonsten leben hier nur die Aufseher.

1.4. Das Jademeer

Ehemals war das ganze Gebiet ein großes (Binnen-)Meer mit einigen Inseln im Inneren. Nach dem Jadewind wurde alles begehbar, da das Wasser zu Jade erstarrte. Lebewesen wurden ebenfalls in der Jade gefangen und starben, heute werden noch täglich exzellent erhaltene Tiere zu Tage gefördert. Das Jademeer ist der Heimatort der Luxon, ursprünglich ein Volk, das eher aus Fischern bestand, heute eines, das sein Geld mit dem Verkauf von Jade verdient, von der mehr als genug vorhanden ist. Ebenso wie die Kurzick haben auch die Luxon Abwehranlagen und Festungen errichtet, damit ihre Feinde kein zu leichtes Spiel haben. Ihre Hauptstadt, Cavalon, gilt als uneinnehmbar. In einem Teil des Jademeers liegt zudem der Sitz der räuberischen Gilde der tausend Dolche, deren Anführer Lord Sengkai ist. Weitere Lebewesen hier sind lediglich die Naga, ein schlangenähnliches Volk, sowie verschiedene Kreaturen, die den Jadewind überlebten.

2. Die Völker

Den Kontinent Cantha teilen sich viele Völker.

2.1. Die Befallenen

Sie kamen durch die Pest nach Cantha, es sind einfach nur befallene Menschen oder Tiere. Sie dienen Shiro Tagachi willenlos und führen all seine Befehle ohne Widerworte aus. Befallene sind praktisch mit allen anderen Lebensformen verfeindet und greifen dementsprechend oft an. Wird man von einem Befallenen getötet, mutiert der Körper selbst zu einem solchen, da die Seele einer Art "Gehirnwäsche" unterzogen und mit einem bösen Makel zurück in den Leib gesteckt wird.

2.2. Die Naga

Ein Schlangenvolk, dessen oberer Torso dem eines Menschen gleich, während Beine, Bauch und Kopf wie Körperteile einer Kobra aussehen. Naga sind erbitterte Feinde der Tengu. Naga waren einst ein friedfertiges Volk, aber als sie durch den Jadewind an den Rand der Auslöschung getrieben wurden, wurden sie aggressiv und verteidigen ihre Territorien unter Einsatz ihres Lebens. In den von ihnen kontrollierten Gebieten bauen sie seltsame Arten von Dörfern mit unterschiedlichen Arten von Hütten, das letzte Überbleibsel ihrer ehemals kultivierten Art.

2.3. Die Tengu

Sie gleichen Vogelmenschen, laufen aufrecht, haben Arme statt Flügel, einen Vogelkopf, der wie der eines Raubvogels aussieht, und besitzen ein Gefieder. In Cantha sind Tengu zivilisierte, friedfertige Lebewesen, die mit den Menschen kooperieren, nicht so wie ihre tyrianischen Artgenossen. Sie leben in Siedlungen und haben eine feste Rangordnung. Durch die Pest mussten sie aus Teilen des Landes fliehen, wurden aber glücklicherweise in Kaineng aufgenommen, wo auch einige ihrer Siedlungen zu finden sind.

2.4. Die Schaufler

Das Volk der Schaufler, die zwar Menschen mit krummem Rücken ähneln, aber dafür riesige Schneidezähne haben, wurden in Tyria vom Steingipfel versklavt und unterirdisch für die Minenarbeit eingesetzt. Einem Teil von ihnen gelang es doch, einen Tunnel bis nach Cantha zu graben, wo sie im Kurzickgebiet erschienen und nun dort leben. Ihre Zeit in der Versklavung hat sie aggressiv und unberechenbar gemacht, daher greifen sie auch vorbeireisende Menschen an. Es gibt nur wenige unter ihnen, die kooperieren wollen und den Menschen helfen, da sie sich ihre Freiheit selbst und ohne fremde Hilfe erkämpft haben. Bei Schauflern gilt: Der Stärkste und Größte hat das Sagen, der Rest hat zu gehorchen. Sie bilden auch keine Kolonien, nur umherstreifende Gruppen.

2.5. Die Aufseher

Ein primitives Volk. Sie gleichen von der Statur her zwar stark Menschen, bestehen aber aus Wurzeln, Holz und Blättern. Sie kamen durch den Jadewind und verteidigen jetzt den Wald, wobei sie anscheinend nicht realisieren, dass der Wald ohnehin schon zerstört ist. Sie verhalten sich den Menschen gegenüber äußerst aggressiv.

2.6. Die Geächteten

Die Luxon-Geächteten entstanden durch ein Unglück in einer der Jademinen. Die Arbeiter gruben zu tief und legten eine Höhle frei, in der seit dem Jadewind der mächtige Dämon Kanaxai, sowie die Rasse der Oni eingeschlossen war. Durch die Begegnung mit Kanaxai muss sich irgendetwas in ihnen so stark verändert haben, dass sie nun alle anderen Lebewesen als Feinde betrachten und rücksichtslos angreifen. Die Geächteten sind neben den Kurzick das größte Problem der Luxon.

3. Wichtige Charaktere der Handlung

Meister Togo ist der Sohn des vorherigen Kaisers und dessen Konkubine Yuki und wuchs im Palast auf. Auch half er bei der Erziehung seines jüngeren Halbbruders Kisu. Obwohl Kisu in der familiären Linie der Thronfolger war, verstanden sich die beiden gut und der ältere Halbbruder half bei der Beaufsichtigung der Ausbildung des jüngeren bei den Lehrern des Palasts. Als es für Kisu Zeit wurde, den Platz des Kaisers einzunehmen, ging Togo in das Kloster von Shing Jea, wo er zunächst eine Ausbildung als Ritualist durchschritt und schließlich zum Leiter des Klosters aufstieg. So hatte jeder der beiden Brüder seinen eigenes "Königreich", Kisu das canthanische Reich und Togo die angesehenste, heilige Akademie des Landes. Es gab keine Streitigkeiten zwischen ihnen und zum Schutz des jeweils anderen verheimlichten sie ihre Verwandtschaft in der Öffentlichkeit. Togo ist ein ausgezeichneter Taktiker, er war der Schlüssel zum Erfolg vieler canthanischer Militäroperationen, zudem ist er dank seiner Ausbildung ein exzellenter Ritualist. Für Außenstehende sieht es so aus, als sei Togo vom Palast ausgeschlossen worden, sodass er nichts mehr zu sagen hätte. Bei genauerer Betrachtung jedoch fällt auf, dass der Kaiser kaum eine wichtige politische Entscheidung trifft, ohne vorher Togo um Rat zu fragen.

4. Die Geschichte

Das Spiel beginnt im Vorhof des Klosters in Shing Jea, wo unser Held zunächst eine Ausbildung bekommt. Dann bricht die Pest aus und der Held muss auf der Suche nach dessen Ursprung auf den Kontinent. Die Ursache ist schnell klar: Shiro Tagachi ist zurückgekehrt. In Kaineng wird zunächst versucht, die Pest einzudämmen, als das halbwegs gelungen ist, werden Kurzick und Luxon um Unterstützung gebeten, um gemeinsam gegen Shiro zu kämpfen. Die Anführer der beiden Parteien verweigern dies zunächst, kommen aber schnell zur Vernunft, als Befallene in den Echowald und das Jademeer eindringen. Nun heißt es schnell handeln: Der Kaiser muss gerettet werden. Im Laufe der Geschichte offenbart sich auch langsam Shiros Plan, er will zurück aus der Welt der Geister in die Realität, um Rache zu üben.


Vielleicht wird es ihm gelingen...

© 2008 Narachi


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