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Der wilde Stolz der Jotun
Die Jotun (ausgesprochen JŌ-tun) sind die letzten Überbleibsel der uralten Rasse der Giganten und Riesen. Einst waren sie machtvoll, fortschrittlich und arrogant, nannten sich selbst Herrscher der Zittergipfel. Sie errichteten mächtige Monumente auf den höchsten Gipfeln. Ihre Anführer, bekannt als Riesen-Könige, waren außerordentlich mächtige Wesen, es wurden ihre Heldentaten sowohl als körperlicher Stärke als auch als magischer Natur von Generation zu Generation weitergegeben.
Und obwohl die Jotun alle die ihre Herrschaft bedrohten vernichteten, machten sie keinen Frieden. Sie waren überzeugt davon, dass sie eine überlegene Rasse sind. Jede Abstammungslinie war regelrecht versessen darauf, wie rein ihre Blutlinie ist, wie viele Helden, Kriegsherren und Könige sie hervorgebracht hatte. Die Blutlinie wurde zum Ausschlag gebenden Faktor bei der Auswahl der Gefährten. Dies führte zu weiteren Kriegen und nach einiger Zeit auch zur Auslöschung der „niederen“ Stämme. Als die Jotun alles erobert und zerstört hatten, es somit keine äußeren Feinde mehr gab, dauerte es nicht lange, bis sie sich gegen sich selbst wandten. Die Riesenkönige strebten nach der ultimativen Kontrolle, die darin ausarteten, dass Bruder gegen Bruder kämpfte.
„Ich zeige Dir die Zeugen der Vergangenheit der Jotun, wenn wir wie große Lords über die Zittergipfel schreiten. Die Zeugen von Wildheit, Gier und Eitelkeiten die zum Niedergang unser ruhmreichen Herrschaft…“ –Thruln, letzter der Riesen-Könige
Vor langer Zeit besaßen die Jotun die Fähigkeit Magie zu nutzen, um damit verzauberte Monumente in die Zittergipfel zu setzen. Einige Historiker nehmen sogar an, dass die Jotun Magie weiter zurückreicht, als die menschlichen Götter und die Erschaffung der Blutsteine. Jedoch haben die Jotun durch die jahrelangen Kriege, Vernichtungsfeldzüge und Inzucht das Wissen über ihre Magie so gut wie verloren. Ihre mächtigen Weisen wurden getötet, die Wissenshüter und Mystiker der Jotun wurden ausgerottet, bevor sie ihr Wissen über die Magie weitergeben konnten. Alles was von den einst geheimnisvollen Spiritualität übrig geblieben ist, sind ein paar Runen in den vergessenen, schneebedeckten Zittergipfeln…
Jüngere Vergangenheit
„Erblicke diesen Stein und erkenne seine Kraft, die eines Tages die Welt erobern wird.“ –Schriftzug auf einem Jotun Monument
Vom der einstigen Größe der Jotun ist nur noch ein Schatten ihrer Selbst übrig geblieben
Im Lauf der Jahrzehnte ihrer Existenz ist ihnen das Wissen über die Magie abhanden gekommen. Während sich die Anführer der Jotun krampfhaft darum bemühen, die einstige Größe wieder zu erlangen, sind sich die meisten Gelehrten darüber einig, dass diese glorreichen Zeiten der Riesen-Könige auf immer vorbei sind.
Die Jotun haben vieles von dem verloren, was sie einst groß gemacht hat. Ihr Wissen ist weit verstreut, einiges sogar verloren. Jegliche Religion, höhere Lehren und Geheimnisse ihrer Erfindungen sind ausgelöscht. Nur die Reste ihrer einst so großen Gesellschaft haben überdauert. Wie beispielsweise die massiven Monumente aus Stein, hoch oben in den Zittergipfeln, leider haben die Jotun kein Wissen mehr über ihren Nutzen oder ihre Bedeutung.
Nun sind es nur noch Wilde, bösartige Kreaturen, die über jeden Wanderer herfallen, den sie sehen. Manchmal lassen sie sich besänftigen oder bestechen und lassen dann auch Nicht-Jotun passieren, allerdings nicht ohne die üblichen Drohungen oder Schläge. Falls sich allerdings zwei Jotun Clans begegnen, so endet das meistens in der völligen Auslöschung von mindestens einem Clan.
Gesellschaft
Die Jotun sind in größere Stämme aufgeteilt, entweder Blutsverwandte oder Bündnisse, die von dem Stärksten geführt werden. Diese Stärke kann rein körperlicher, magischer oder anderer Natur sein. Sie wird aber immer durch brutale Kraft nach Außen demonstriert. Die Jotun respektieren niemanden, der auch die Kraft dazu hat, die Gesetze und Regeln durchzusetzen. Die töten diejenigen, die ihre Kraft verloren haben oder den Stamm nicht zum Erfolg führen. Ein Charr würde eine überlegte Entscheidung treffen, einen unfähigen Anführer zu töten und so den Fortbestand seines Clans sicherstellen. Ein Jotun ist eher wie eine tollwütige Bestie, die ihresgleichen bei dem ersten Anzeichen von Schwäche in Stücke reißt, egal wie hoch der Preis für den Fortbestand des Stammes wäre.
Jotun teilen sich in männlich und weiblich auf: während die männlichen Vertreter aggressiver sind und Führungsaufgaben übernehmen, sind die Frauen eher für die Versorgung der Kinder zuständig. Die Männer versammeln sich in kleineren Gruppen von Blutsverwandten und streben danach, alle anderen Jotuns zu vernichten, die ihr Territorium betreten. In Kern läuft es darauf hinaus, dass alle Clans bis auf einen vernichtet werden. Deshalb ist es von höchster Wichtigkeit, dass die Frauen und Kinder überleben und somit den Fortbestand des Clans sicherstellen. Ein normaler Wanderer wird nie Frauen und Kinder zu Gesicht bekommen, da diese in wohl gehüteten Verstecken hausen, während die Männer jagen und das Essen für alle besorgen.
Während viele der „babarischen“ Rassen immer noch so etwas wie ein Gefühl für Ehre oder Moral haben, haben die Jotun nur ein sehr rudimentäres Verständnis von moralischen Verpflichtungen in ihrer Gesellschaft. Sie verteidigen ihre Familien, ihren Clan und ihr Gebiet mit allen ihnen zu Verfügung stehenden Mitteln. Ein Jotun wird sein Wort brechen, unter Eid lügen oder sonst wie versuchen, eine Situation zu seinem Vorteil zu beeinflussen, solange es ihm selbst oder aber seinem Clan nützt. Die armen Narren, die versucht haben ein Friedensabkommen mit den Jotun zu schließen, mussten meist sehr schmerzhaft am eigenen Leib erfahren, dass ein Jotun nur so lange zu seinem Wort steht, wie es ihm Vorteile verschafft. Es kann als sicher angenommen werden, dass ein Jotun Clan ein Abkommen nur so lange ehrt, wie sie brauchen, um selbst stark genug zu werden, damit sie die vernichten können, die so närrisch waren, ihnen zu vertrauen.
Religion
„Wen ich anbete? Hah! Mich selbst!“ -Utahein, Jotun Stammesfürst
Was bei den Jotun noch am dichtesten an einer „Religion“ dran ist, ist ihr fester Glaube daran, dass ihre Blutlinie magisch ist, dass sie so machtvoll und eng verwandt mit der göttlichen Linie ist. Jeder Clan kann auf einen langen Stammbaum seiner Sippe verweisen, der sich auf irgendeinen der mächtigen Riesenkönige aus grauer Vorzeit aufbaut. Viele dieser Königs-Legenden haben mittlerweile den Status von religiösen Mythen angenommen und jeder Clan ruft diese Kräfte an, um den Vorteil auf seine Seite zu ziehen. Man kann zwar nicht sagen, dass die Jotun ihre Vorväter anbeten, jedoch versuchen sie ihre Vorfahren nach zu ahmen, auf ihre eigene engstirnige, verklärte Art und Weise.
Hinter den Kulissen
Zwar gab es die Jotun auch schon im Ursprungsspiel, jedoch wollten wir ihnen mehr Leben in Guild Wars 2 einhauchen, besonders für die Norngebiete. Wir wollten mehr aus ihnen machen als nur „Grobian mit großen Keulen“ und der Weg dazu war, ihnen eine Vergangenheit zu geben, in diesem Falle, eine tragische. Wir wollten, dass diese Rasse auf den Spuren der Oger wandelt. In dem wir ihnen eine Vergangenheit gaben, die verloren ging –hervorgerufen durch ihre eigene Schuld-, bekommen die Jotun eine große Tiefe, die sich durch die ganze Geschichte von Guild Wars 2 ziehen wird.
Die neue Darstellung der Jotun charakterisiert diese Rasse als noch größer und intelligenter als noch in Guild Wars 1. Dies erlaubt eine weit reichende Vergangenheit als empfindungsfähigen Wesen und nicht zu stupiden Steinewerfern aufzubauen. Die Lumpen, in die sie sich hüllen stehen im krassen Gegensatz zu den magischen Monumenten, die sich in ihren Lagern befinden. Es soll auch den Verfall einer Rasse zeigen –von der einstigen Stärke einer Zivilisation der Rückfall in die Primitivität-, nur weil sie es nicht geschafft haben, mit den Kämpfen untereinander auf zu hören. Dies ist auch wichtig für die Gesamtheit der Geschichte in Guild Wars 2. Es soll verdeutlichen, was passieren kann, wenn die spielbaren Rassen sich nicht von ihren alten Vorurteilen gegeneinander losreißen können und so der Gefahr durch die Alten Drachen nicht gemeinsam begegnen können.
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Enjoy!
Euer Hannes
(Heinz Erhardt)
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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Hannes VanDer Werft« (2. Februar 2012, 15:00)
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Manchmal kann ich meine Herkunft als Ghettokind nicht verleugnen...
Besten Dank für's Korrektur lesen!
(Heinz Erhardt)
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Ich habe Englisch in der Schule irgendwie nie so wirklich toll gefunden...
und dann auch noch 6h Klausur... das klingt seeeehr anstrengend...! (Heinz Erhardt)
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Naja, hab heute 7 in ner Stegreifaufgabe gekriegt. Wenn man die Punkte zählt und dann im Notenschlüssel nachschaut wärens zwar nur 3, aber das macht ja nix
@Hannes: Schöne Übersetzung. Mein ich ehrlich. Ich habe es zwar nicht gelesen, weil ich den Originalartikel schon beim Erscheinen gelesen hab, aber ich schließe einfach mal von deinen anderen Übersetzungen auf diese
@Master: Viel Glück!
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Besten Dank für den Hinweis... es soll tatsächlich "wen" heißen...
@Legend: Naja, ohne Vokabeln fällt das Sprechen schwer. Dumm ist es nur bei den Vokabeln aufzuhören und das Parlieren nicht zu üben...
(Heinz Erhardt)
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Wenn wir statt den vielen Vokabeln nur ein paar Vokabeln machen würden und stattdessen 2-3 Lektüren im Schuljahr lesen würden, würde es sicherlich jedem mehr bringen.
Fehler in der SkillDB oder in FindIt? Send-a-Ticket
Ja natürlich, Vokabeln brauchts auch, aber des kanns doch nicht sein, dass man wirklich jede Woche Seitenweise Vokabeln zum lernen kriegt.
Wenn wir statt den vielen Vokabeln nur ein paar Vokabeln machen würden und stattdessen 2-3 Lektüren im Schuljahr lesen würden, würde es sicherlich jedem mehr bringen.
Unterricht bei native speaker und Unterricht nur in Englisch würde schon viel bringen. Schaut man in so manchen Lernratgeber, dann sollte man höchstens 10-15 Vokabeln/ Tag lernen. Das wird deutlich überschritten.
6h Klausur. Das sind allerdings nicht die Abiturprüfungen in Englisch?
Danke fürs übersetzen, Hannes.
Vokabeln bekommen wir aber so gut wie gar nicht und sie werden auch nicht abgefragt und wir lesen ca. 4 Lektüren im Schuljahr
. Aber unser Unterricht findet auch komplett in Englisch statt und nebenbei werden auch Bio und Geschichte in Englisch unterrichtet
Banksy
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Was aber bei Frontalunterricht auch nicht zu viel nützt. Praxis ist m.M.n. das Beste, soll heißen: Du musst es auch sprechen.
Da finde ich den Ansatz, auch andere Fächer in Englisch zu unterrichten, mehr als sinnvoll. Bei Englisch sollte das auch noch für nicht-sprachbegabte zu lösen sein, da Englisch eine recht einfache Sprache ist. Selbst ich als mehr oder minder völlig Sprachunbegabter habe es geschafft, mich ans englische heran zu pirschen (siehe oben…).
(Heinz Erhardt)
mit X={Hannes, Hanni, Hanna, Messi, Gretl}

Also ich hatte ab der 5ten Englischunterricht, ab der 6ten nur in Englisch. Ab der 7ten denn auch noch Geschichte und Geographie in Englisch, ab der 8ten kamen denn Bio und Politik dazu. Politik gibts ab der 12ten leider nur noch auf Deutsch. Geo hab ich abgewählt. Somit hab ich im Moment 'nur' noch 3 Fächer (Eng, Bio, Gesch) auf Englisch.
Das Konzept des Bilingualenbildungganges finde ich auch ziemlich gut. Wir hatten in der 9ten Klasse den Stand einer 11 in Englisch
. Und in Bremen haben die das gleiche mit Französisch. xD
Banksy
Zitat
Ab der 7ten denn auch noch Geschichte und Geographie in Englisch, ab der 8ten kamen denn Bio und Politik dazu.
Also Geo und Bio kann ich mir gut auf Englisch vorstellen, aber ist es nicht grade in Geschichte und Politik blöd mit den unterschiedlichen Begriffen im Deutsch und Englischen? Bzw. bei Politik befasst man sich doch zunächst mit dem deutschen bzw. europäischem System, macht dass denn überhaupt Sinn, das deutsche System auf Englisch zu behandeln?
Zitat
...dass sie eine überlegene Rasse sind. Jede Abstammungslinie war regelrecht versessen darauf, wie rein ihre Blutlinie ist. Die Blutlinie wurde zum Ausschlag gebenden Faktor bei der Auswahl der Gefährten. Dies führte zu weiteren Kriegen und nach einiger Zeit auch zur Auslöschung der „niederen“ Stämme.
Ich weiß schonmal wen ich nicht mag. Dieses Herrenmenschenzeugs können sich diese Riesenbabys sparen.
Danke für die Übersetzung.
Die Welt wie wir sie kennen geht 2012 unter. Ersetzte 0,1,2 durch x.
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Ich hab aber noch eben einen Tippfehler gefunden: In den ersten paar Zeilen schreibst du: